Geschichte Ubuds

Die Magie des Platzes müssen schon im 9. Jahrhundert der Hindupriester Sri Marhandaya und seine Pilger gespürt haben, die sich hier niederließen. Ubad (Medizin) nannte der Priester den Ort, weil hier außergewöhnlich viel Heilpflanzen wuchsen. Ein fast undurchdringlicher Dschungel umgab die Lichtung, auf der die Hindus ihr Dorf errichteten; der Urwald bewahrte die Siedlung lange vor äußeren Einflüssen.
Erst im späten 18. Jahrhundert wurde Ubud dem Königreich Gianyar zugeschlagen, das zehn Kilometer östlich seinen Sitz hatte, und 100 Jahre später ließ sich der Fürst Cokorde Sukawati in dem Ort nieder. Ihm verdankt das Dorf seinen Ruf als Künstlerkolonie. Cokorde -Sukawati und später sein Sohn Cokorde Gede Raka Sukawati fördeten die schönen Künste: Bildhauerei, Malerei, Schnitzerei, Musik und Tanz. Einer der bekanntesten Künstler war der Bildhauer und Maler I Gusti Nyoman Lempad aus Bedulu, der unter dem Schutz der Fürsten in Ubud eine neue Heimat und künstlerische Entfaltungsmöglichkeiten fand. 1978 starb er im Alter von 116 Jahren. Das Lempad-Haus an der Hauptstraße stellt seine Werke aus, Zeugnisse seiner Steinmetzkunst sind am Kopfende des Lotusteiches auch die Tore und der Eingang des Palastes (Puri) Saraswati, der zum Hotel umgestaltet wurde.

Wirkliche Veränderungen für Südbali und damit auch für Ubud brachten die Jahre ab 1908. Nach den Selbstmorden der Königshäuser Gianyars, Klungkungs und Badungs übernahmen die Holländer die politische Macht und bauten die Infrastruktur der Insel aus. Es entstanden Systeme zur Wasserversorgung und Autostraßen, auf denen in den zwanziger Jahren die ersten Touristen nach Ubud kamen. Im Jahr 1927 lud der Cokorde den deutschen Maler und Musiker Walter Spies ein, der in Yogyakarta als Kapellmeister arbeitete. Wo heute das Tjampuan Hotel steht, baute der Künstler auf geschenktem Land an der Campuan-Schlucht ein Haus und legte damit den Grundstein für die Künstlerkolonie. Die ständige Anwesenheit des charmanten, weltgewandten Walter Spies lockte bald andere westliche Künstler und Interlektuelle an, darunter den holländischen Maler Rudolf Bonnet, den mexikanischen Karikaturist und Ethnographen Miquel Covarrubias und seine Frau Rose, den Musiker Collin McPhee und die deutsch-amerikanische Schriftstellerin Vicky Baum. Sie alle arbeiteten über Bali, es entstanden Bücher, Bilder, Filme und Musik, die die Insel in aller Welt bekanntgemacht haben. Spies und Bonnet beeinflußten die balinesische Malerei grundlegend: Die traditionelle balinesische Malkunst stellte bis Dahin streng regelhaft zweidimensionale und comicstrip-artige Szenen aus der Götterwelt dar; erst die beiden europäischen Maler erschlossen den Balinesen die dritte Dimension und damit räumliche Tiefe sowie Licht und Schatten. Auch weltliche Motive hielten jetzt Einzug in die traditionelle Malerei. Fachleute nennen Walter Spies den größten Tropenmaler neben Gaugin. Anders als der auf Tahiti arbeitende Franzose war Spies jedoch kein Zivilisationsflüchlicng. 1936 rief der gebürtige Deutsche zusammen mit I Gusti Nyoman Lempad, Rudolf Bonnet und Cokorde Gede Agung Sukawati die Künstlervereinigung Pita Moha ins Leben, um balinesische Kunst weltweit bekannt zu machen und zu vermarkten. Fortsetzung auf der Kunst und Kultur Seite...
Rundgang durch Ubud

Vom stampfenden Rhythmus der Discos von Kuta ist es nur eine Stunde Autofahrt bis zum exotischen Klang der Gamelanorchester in Ubud, dem kulturellen Zentrum Balis. Inmitten von Reisterrassen etwa 300 Meter über dem Meeresspiegel gelegen, ist das Klima dort angenehm kühler als in den Küstenregionen. Die Ubuder sind in ganz Bali bekannt für ihr ausgeprägtes Traditionsbewußtsein und weithin angesehen für Tanz, Malerei und Kunsthandwerk. Aus allen Erdteilen zog dieses Örtchen schon in den zwanziger Jahren Künstler, Interlektuelle, Schriftsteller und Maler an. Einige hat dieser Bann nie wieder losgelassen.

Wohin frau auch schaut in Ubud - überall ist Kultur und Inspiration zu finden. Auch die Unterkünfte machen da keine Ausnahme, obwohl nur in wenigen so sorgfältig darauf geachtet wird kunstvolles Design mit modernen Einrichtungen zu verbinden wie in der Ladybamboo Villa. Hier fand der bekannte Fotograph Ingo Jezierski die meisten seiner Motive und zeigt die Schönheiten Ubuds auch im Detail .
Water @ LadyBamboo Villa

Blumen Meer

Pool @ LadyBamboo Villa

Lieblingsspielplatz

Stones @ LadyBamboo Villa

Steinmetze am Werk

Pond @ LadyBamboo Villa

Wasserkünstler

Buddha @ LadyBamboo Villa

Ganz schön nervös

Steps @ LadyBamboo Villa

Weg durchs Wasser

Frog @ LadyBamboo Villa

Ganz lieber Wachmann

Door @ LadyBamboo Villa

Tür Detail

Big Buddha @ LadyBamboo Villa

Beschützer unserer Anlage

Flowers @ LadyBamboo Villa

Blumen aus eigenen Gärten

Garden @ LadyBamboo Villa

Alle lieben den Dschungel Garten

Window @ LadyBamboo Villa

Fenster Detail

Sunset @ LadyBamboo Villa

Sonnaufgang beobachtet aus der Einfahrt

Entrance @ LadyBamboo Villa

Eingangsgarten

Deco @ LadyBamboo Villa

Blumen überall

Terrace @ LadyBamboo Villa

Jedes Zimmer mit eigener Terrasse

Paradise @ LadyBamboo Villa

Paradis Vogel

Fabrics @ LadyBamboo Villa

Sichtblende aus Naturmaterialien

Langzeit Urlaub Ubud, Bali
Überwintern auf Bali
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Kochkurs Ubud, Bali